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DFB Verhaltenskodex für Fußballfans?

Bundesweite Fanproteste gegen DFL-Sicherheitskonzept geplant



Es ist noch knapp ein Monat bis zur Ligaversammlung am 12. Dezember. Im Streit um das DFL-Konzeptpapier „Sicheres Stadionerlebnis" verschärft das BVB-Online-Fanzine "Schwatzgelb" nun den Ton und ruft zum Protest gegen die Ideen der Funktionäre auf. Auf ihrer Internetseite veröffentlichte das Portal diesen Text:



"Gegen das umstrittene DFL-Konzeptpapier „Sicheres Stadionerlebnis" wird es im Vorfeld der Ligaversammlung am 12. Dezember zu bundesweiten und ligaübergreifenden Fanproteste kommen. Fans aller Couleur sollen dabei ausdrücklich mit ins Boot genommen werden. Über diese gemeinsame Initiative zahlreicher Fanszenen in Deutschland haben die Dortmunder Gruppen The Unity, Jubos und Desperados am gestrigen Mittwochabend in der „Kaktus Farm" rund 60 BVB-Fanclubvertreter informiert. Außerdem: Weil unser BVB leider selbst darüber schweigt, wie er zu den einzelnen abzustimmenden Maßnahmen des Konzeptpapiers steht, sollen die Einwände und Forderungen von Fanseite gegenüber den Vertretern Borussia Dortmunds erneuert werden.(...)



http://www.fankultur.com/kurve/akti...proteste-gegen-dfl-sicherheitskonzept-geplanthttp://www.fankultur.com/kurve/aktion/item/905-bundesweite-fanproteste-gegen-dfl-sicherheitskonzept-geplant
 
Stadionsicherheit

Phantomstreit um die billigen Plätze



Polizei kontra Bundesligisten kontra Fans - kämpfen in der Diskussion um die Sicherheit in Deutschlands Fußballstadien alle gegen alle? Im Gespräch mit den Betroffenen wird klar: Die Streitparteien sind sich näher, als sie denken.



http://www.spiegel.de/sport/fussball/stadionsicherheit-wer-kaempft-hier-gegen-wen-a-871943.htmlhttp://www.spiegel.de/sport/fussball/stadionsicherheit-wer-kaempft-hier-gegen-wen-a-871943.html



Muss sagen, dass der Spiegel in der Debatte wirklich eine ruhige und überlegte Feder führt und das obwohl die Stammklientel wohl eher nicht zum harten Kern der Fussballfans gehört... würden alle Medien so berichten wäre auch den hier zitierten Politikern einiges an Wind aus den Segeln genommen...
 
Mit klarem Votum wird gerechnet

Hintergrund: Deutsche Fußball-Liga stimmt morgen über neues Sicherheitskonzept ab – HSV-Boss Jarchow will Entscheidung vertagen




Von Frank Hellmann



Frankfurt. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) geht von einer mehrheitlichen Verabschiedung seines Sicherheitskonzeptes aus – auch, weil der politische Druck keine andere Wahl lässt.Eigentlich ist ja anzunehmen, dass alle Argumente ausgetauscht. Peter Peters, der sich vielleicht nie vorgestellt hat, dass der Vorsitz der Kommission „Stadionerlebnis“ einmal solche Bedeutung erlangt, wird morgen trotzdem noch einmal eine längere Grundsatzrede halten. Zu wichtig ist das, was am Mittwoch in einem Kongresshotel des Frankfurter Büroviertels Niederrad beschlossen werden soll.Als Vizepräsident des Ligaverbandes will Peters nicht nur die Profivereine zur Einigkeit ermahnen, sondern von der Zustimmung für das umstrittene Sicherheitspapier überzeugen. „So einen Feedback-Prozess hat es in 50 Jahren Bundesliga noch nicht gegeben“, heißt es bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL), die aus Sicht der Fans dennoch den Schwarzen Peter hat, wie die teils drastischen Schuldzuweisungen und Diffamierungen bei den Demonstrationen am Wochenende offenbarten.



Dennoch ist nicht nur der neue DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig fest davon überzeugt, dass die erforderlichen Zweidrittelmehrheiten zustande kommen, wenngleich speziell der Antrag 14, der eine Begrenzung der Kartenkontingente der Gastvereine ohne nähere Begründung vorsieht, mächtig Zündstoff bürgt. Bevor der DFL-Justiziar Jürgen Paepke durch die 16 einzelnen Anträge führt, wird Liga-Präsident Reinhard Rauball noch eine eindringliche Rede halten – um die Abweichler aus dem Profifußball, namentlich den FC St. Pauli und Union Berlin, in Teilfragen aber auch Werder Bremen, der VfL Wolfsburg, VfB Stuttgart oder Hamburger SV, auf Kurs zu bringen.



HSV-Klubchef Carl-Edgar Jarchow hat angekündigt, darauf zu drängen, eine Entscheidung zu vertagen: „Wir werden dafür stimmen, dass wir nicht abstimmen. Diesen Zeitdruck haben wir nicht.“ Das müsste der FDP-Politiker Jarchow eigentlich besser wissen. Speziell Innenminister Hans-Joachim Friedrich (CSU) verlangt unmissverständlich endlich nach einem Ergebnis. „Das Problem ist, dass einige Vereine das Thema nicht ernst nehmen“, sagt Friedrich, der die Vereine bei der Vollversammlung dazu aufforderte, das mehrfach modifizierte und bereits entschärfte Pamphlet abzusegnen. Axel Hellmann, Vorstandsmitglied bei Eintracht Frankfurt und Kommissionsmitglied der ersten Stunde, sitzt wie so mancher Vereinsvertreter zwischen allen Stühlen, hat es aber dank Einbindung von Ultra-Gruppierungen geschafft, dass er mittlerweile „für eine geschlossene Abstimmung“ werben kann, ohne in der Bankenstadt den Rückhalt der besonders mächtigen Fanbasis zu verlieren.



Sollte kein Beschluss gefasst werden, fürchtet Rauball weniger die Zerreißprobe innerhalb des deutschen Profifußballs als um die Autonomie der Verbände in der Sicherheitsfrage. Führende Politiker haben der DFL-Spitze alternativ andere hanebüchene Szenarien aufgezeigt. Zwar sind die meisten Vereine auch Hausherr im Stadion, doch hätte die Politik die Handhabe, beispielsweise eine Abschaffung der Stehplätze zu verfügen. Und noch vieles mehr. Für Rauball in seiner Funktion als Präsident von Borussia Dortmund eine Horrorvorstellung. Der Jurist ist nicht überrumpelt, aber zumindest überrascht, in welchem Spannungsfeld sich die DFL geraten ist, als sie sich – zum Teil freiwillig – zur bestimmenden Stimme in der Gewaltdebatte erhob. Sicherheitsfragen werden satzungs- und naturgemäß eigentlich nicht im Frankfurter Westend, sondern im Stadtwald beim DFB geklärt. Der besseren Verständigung dieser zwei mächtigen Fußball-Institutionen sollen die vielen Irritationen um die neuen Sicherheitsleitlinien nicht dienlich gewesen sein, aber immerhin hat Rauball den jüngsten Termin mit den Innenministern der Länder in Hannover gemeinsam mit DFB-Chef Wolfgang Niersbach wahrgenommen.



Der DFB ließ nun verlauten, dass er auch für eine Zustimmung des Konzepts eintritt, weil Niersbach „nicht wüsste, was eine Verschiebung bringen sollte.“ Stehplätze wolle er erhalten, aber ein Stadion sei eben auch kein rechtsfreier Raum, deshalb müssten „klare und stabile Leitplanken“ her. Ansonsten haben sich DFB-Vertreter in der Diskussion erstaunlich verschwiegen gezeigt. Aber mittlerweile sollte dazu ja auch fast alles gesagt sein.



Quelle:

Verlag: DIE RHEINPFALZ

Publikation: Pfälzische Volkszeitung

Ausgabe: Nr.288

Datum: Dienstag, den 11. Dezember 2012

Seite: Nr.8

"Deep-Link"-Referenznummer: '91_6319507'

Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper
 
Bundesregierung darf Stehplätze nicht verbieten



http://www.spiegel.de/sport/fussbal...arf-stehplaetze-nicht-verbieten-a-872125.htmlhttp://www.spiegel.de/sport/fussball/stadionsicherheit-bundesregierung-darf-stehplaetze-nicht-verbieten-a-872125.html



In dem Artikel ist übrigens ein krasses Transparent vom Stiller!
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Und:



Der Jurist Thomas Feltes sollte den Liga-Verband DFL bei der Stadionsicherheit beraten, nach einem Zerwürfnis musste er gehen. Im Interview spricht der Kriminologe über die Sinnlosigkeit von Stadionverboten und beklagt die Unwissenheit der Verbandsbosse über die Fankultur.



http://www.spiegel.de/sport/fussball/dfl-sicherheitspapier-thomas-feltes-uebt-kritik-a-871717.htmlhttp://www.spiegel.de/sport/fussball/dfl-sicherheitspapier-thomas-feltes-uebt-kritik-a-871717.html
 
Der Friedrich ist echt hammerhart. Gibts irgendwo eine Aufschlüsselung darüber, wieviele Gesetzesinitiativen unter seiner Leitung entstanden und wieviele davon durch Grundgesetz oder anderes Recht vor der Umsetzung einkassiert wurden?



Die ganzen Drohungen (Stehplatzverbot und Kostenbeteiligung an Polizeieinsätzen) zeigen doch nur, dass der Innenminister hierbei nicht mit Sachkenntnis gesegnet ist.
 
Vor allem ist es zu geil, dass er sich in Sachen Fussballgewalt wohl für den wahren Experten hält:



"Unionspolitiker Friedrich wird diese Antworten nicht gern hören. Er hatte, unterstützt von allen Landesinnenministern, in den vergangenen Tagen den Druck auf die Vereine erhöht. "Ich finde es nicht lustig, dass einige Vereine noch immer glauben, Gewalt in den Stadien sei eine Erfindung der Politik. Sie ist leider Realität an jedem Wochenende", sagte er und kündigte an, die Clubs an den Kosten von Polizeieinsätzen zu beteiligen, sollten sie das DFL-Papier am Mittwoch nicht verabschieden. Dieses umfasst 16 Anträge für Maßnahmen, die ein "sicheres Stadionerlebnis" gewährleisten sollen."



Ähm ja, schonmal in nem Stadion gewesen der Herr??? Mir erscheint das nicht so... und wenn dann war er wohl das letzte Mal in den 80er Jahren im Stadion...

So ein besch.... Saftsack... hauptsache profilieren auf Kosten anderer...
 
Vor allem ist es zu geil, dass er sich in Sachen Fussballgewalt wohl für den wahren Experten hält:


"Unionspolitiker Friedrich wird diese Antworten nicht gern hören. Er hatte, unterstützt von allen Landesinnenministern, in den vergangenen Tagen den Druck auf die Vereine erhöht. "Ich finde es nicht lustig, dass einige Vereine noch immer glauben, Gewalt in den Stadien sei eine Erfindung der Politik. Sie ist leider Realität an jedem Wochenende", sagte er und kündigte an, die Clubs an den Kosten von Polizeieinsätzen zu beteiligen, sollten sie das DFL-Papier am Mittwoch nicht verabschieden. Dieses umfasst 16 Anträge für Maßnahmen, die ein "sicheres Stadionerlebnis" gewährleisten sollen."



Ähm ja, schonmal in nem Stadion gewesen der Herr??? Mir erscheint das nicht so... und wenn dann war er wohl das letzte Mal in den 80er Jahren im Stadion...

So ein besch.... Saftsack... hauptsache profilieren auf Kosten anderer...


Jede Woche, Philos, in jedem Stadion! Naa, jede Halbzeit, mindestens einmal!! ... findet ein GEWALTsames Foul statt!
 
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Und:



Der Jurist Thomas Feltes sollte den Liga-Verband DFL bei der Stadionsicherheit beraten, nach einem Zerwürfnis musste er gehen. Im Interview spricht der Kriminologe über die Sinnlosigkeit von Stadionverboten und beklagt die Unwissenheit der Verbandsbosse über die Fankultur.



http://www.spiegel.de/sport/fussball/dfl-sicherheitspapier-thomas-feltes-uebt-kritik-a-871717.htmlhttp://www.spiegel.de/sport/fussball/dfl-sicherheitspapier-thomas-feltes-uebt-kritik-a-871717.html


Das Interview mit Thomas Feltes ist wirklich gut. Respekt dafür, daß er keineswegs seine "eigenen" Leute in Schutz bzw von Kritik aus-nimmt! Und bezeichnend, was er über die DFL zu sagen hat!
 
Ähm ja, schonmal in nem Stadion gewesen der Herr??? Mir erscheint das nicht so... und wenn dann war er wohl das letzte Mal in den 80er Jahren im Stadion...

So ein besch.... Saftsack... hauptsache profilieren auf Kosten anderer...
das schlimme ist ja, fans oder neutrale beobachter

des fussballs, die nicht ins stadion gehen, glauben

das ja noch.
 
das schlimme ist ja, fans oder neutrale beobachter
des fussballs, die nicht ins stadion gehen, glauben

das ja noch.


So waren die Menschen schon immer, und es wird sich warscheinlich niemals ändern. Es wird zwar nicht mehr so extrem wie vor 75-80 Jahren, aber mit geschickten Worten sind viele sehr schnell und leicht beeinflussbar.
 
Entscheidender ist wohl eher, dass man sie mit der Schürung von Ängsten beeinflussen kann. Male den Menschen ein glaubhaftes Schrecksszenario, und sie werden dankbar sein für alles, was du tust, um sie zu beschützen.



Umso toller und wichtiger finde ich da die journalistische Leistung des SPIEGEL. Sie schrieben ja oft komisches Zeug (hab sie deswegen auch vor 2 Jahren abbestellt), aber hier arbeiten sie richtig gut.
 
Bleibt nur zu hoffen, dass morgen entweder genug gegen den Beschluss/Antrag

stimmen, bzw. es verschoben wird, wie es z.B. der HSV - Vorsitzende fordert...
 
Ich hab bei der ganzen Sache ein komisches Gefühl, ich glaube es ist egal wer was sagt, der DFB will es und bekommt es.



Egal wo man hinhört, den DFB interessiert nicht wirklich was die DFL zu dem Thema sagt und die DFL interessiert nicht was die Vereine sagen und die meisten Vereine interessiert nicht, was die Fans sagen.



Das paßt schön auf die klassische "2 Regeln, was den Chef betrifft"



1. Regel: der Chef hat immer Recht

2. Regel: hat der Chef mal nicht Recht, tritt automatisch Regel 1 in Kraft
 
DFL und DFB haben die Pistole der Innenministerkonferenz auf der Brust. Daher sollte man sich keinen Illusionen hingeben.
 
HSV und St. Pauli werden das DFL-Sicherheitskonzept ablehnen



Am Mittwoch stimmen die 36 Profiklubs über das Sicherheitskonzept im deutschen Fußball ab. Die Hamburger Klubs sind dagegen.



http://www.abendblatt.de/sport/fuss...rden-das-DFL-Sicherheitskonzept-ablehnen.htmlhttp://www.abendblatt.de/sport/fussball/article111938500/HSV-und-St-Pauli-werden-das-DFL-Sicherheitskonzept-ablehnen.html



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Borussia Mönchengladbachwill für DFL-Konzept stimmen



Einen Tag vor Abstimmung über das umstrittene Sicherheitskonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat Bundesligist Borussia Mönchengladbach seine Unterstützung zugesagt.



http://www.rp-online.de/sport/fussb...dbach-will-fuer-dfl-konzept-stimmen-1.3102701http://www.rp-online.de/sport/fussball/vereine/borussia/gladbach-will-fuer-dfl-konzept-stimmen-1.3102701
 
"Unionspolitiker Friedrich wird diese Antworten nicht gern hören. Er hatte, unterstützt von allen Landesinnenministern, in den vergangenen Tagen den Druck auf die Vereine erhöht. "Ich finde es nicht lustig, dass einige Vereine noch immer glauben, Gewalt in den Stadien sei eine Erfindung der Politik. Sie ist leider Realität an jedem Wochenende", sagte er und kündigte an, die Clubs an den Kosten von Polizeieinsätzen zu beteiligen, sollten sie das DFL-Papier am Mittwoch nicht verabschieden. Dieses umfasst 16 Anträge für Maßnahmen, die ein "sicheres Stadionerlebnis" gewährleisten sollen."
Kommt drauf an wie man "Gewalt" definiert. Heisst "Gewalt" Pyro, dann ja, da hat er recht. Heisst "Gewalt" körperlicher Schaden bewusst durch andere mittels ihres Körpers hervorgerufen, dann hat der nicht mehr alle Zäune aufm Dach. In einem Fussballstadtion passiert heutzutage weit weniger als bei ner Autogrammstunde von Justin Bieber. Bei dem einen sind Zehntausende, teils alkoholiserte, Erwachsene (Männer) und bei dem andren paar Hundert Minderjährige kreischende Girlies. Apropo, wer sperrt die denn eigtl endlich weg? Die Gewalt bei Fussballspielen findet höchstens in Form von Pyro statt oder vor/nach dem Spiel jedoch fern ab des Stadions. Aber das interessiert ja keinen, Fussball ist ja Fussball und irgendwo braucht ja immer einer eine Wahlstimme mehr. Man könnte ja lachen, wenns nicht von Politikern käme, die eigtl. dafür bezahlt werden, dass sie teils unser Land lenken.


In der Spon ist übrigens auch das hier sehr interessant: http://www.spiegel.de/sport/fussball/fc-united-of-manchester-a-871909.htmlhttp://www.spiegel.de/sport/fussball/fc-united-of-manchester-a-871909.html
 
Die Innenminister haben doch eh kaum eine Handhabe, bei den wichtigen Themen,

da das ja Ländersache ist. Hier wird einfach nur mal Bambule gemacht und mit den

Ängsten der Fans/Vereine gespielt. Siehe mit den Stehplätzen, so einfach gehts dann

doch net, und das is auch gut so.







Hier auch ein guter Beitrag zu den steigenden Polizeikosten. Da sollte man eher mal

die Sinnhaftigkeit einzelner Einsätze hinterfragen, siehe an dem Bsp. FSV Frankfurt,

und dem total übertriebenen und unangebrachten Hubschraubereinsatz.



http://www.der-betze-brennt.de/artikel/1979-im-blickpunkt-hub-hub-hubschraubereinsatz.phphttp://www.der-betze-brennt.de/artikel/1979-im-blickpunkt-hub-hub-hubschraubereinsatz.php
 
Weiß man eigentlich irgendetwas über die offizielle Position des FCK zu diesem Thema?


Ahem *schäm*... Bin mal ein paar Seiten zurückgegangen und hab's nachgelesen. Allerdings ist die Stellungnahme ja schon bald zwei Monate alt. Wäre interessant, wenn da zumindest morgen/übermorgen nach der Abstimmung noch was Offizielles vom Berg käme...
 
DFL und DFB haben die Pistole der Innenministerkonferenz auf der Brust. Daher sollte man sich keinen Illusionen hingeben.




Und nichts fürchtet ein Innenminister so sehr wie den gemeinen Wähler!
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Wobei das Thema Fußball zwar eines ist, das weiten Anklang findet, aber leider dann doch wieder nicht so wichtig ist, als dass man damit wirklich Politik machen könnte.

Was mich dennoch positiv stimmt, ist der Umstand, dass der Spiegel offensichtlich ein Thema entdeckt hat, dem er sich journalistisch und vor allem sachlich nähert.

Auch eben gerade auf der Heimfahrt bei SWR 3 gehört, dass Hörer anrufen konnten und ihre Meinung dazu abgegeben haben, ob sie sich im Stadion sicher fühlen.

Die Öffentlichkeit nimmt breitere Notiz von dem Thema - weit ab von einem Stammtischniveau einer Bildzeitung.
 
Mich würde mal interessieren, wenn die Politik von den Kosten redet, wieviel % der Kosten wirklich sein müssen. Ich bin überzeugt, das man bei entsprechender Planung ne Menge Kosten reduzieren kann.



Abgesehen von Becher-Feuerzeugwürfen und Pyro, passiert doch pro Saison max in 1 Spiel pro Liga etwas und auch da ist es dann meist Platzstürmen, also nichts, wo die Familie in Gefahr ist, wenn sie normal auf ihren Plätzen bleibt.



Das Problem ist doch vor und nach dem Spiel und da gilt es entsprechend zu planen und andere Bedingungen zu schaffen. Z.B. der Verein mietet selbst entsprechend die Sonderzüge und setzt dann dann seine Ordner ein, die eben an Türen usw stehen. Vom Bahnhof dann mit Bussen oder zu Fuss ins Stadion wo nicht Hundertschaften von Polizisten, sondern wenige entsprechend ausgebildete Polizisten begleiten.



Ich denke man kann hier auch einiges Ändern, es gibt ja auch genug Polizisten, die Fussballfans sind, warum wird da nicht auch von Staatsseite ein entsprechendes Engagement in Fanclubs gefördert. Also ich stell mir das so vor, der Polizist steht offen im Fanclub und der Kurve zum Job und macht deutlich, das Faxen für ihn nicht in Frage kommen und das er sowas auch anzeigt und das er bei AUswärtsfahrten eben auch darauf achtet, das Alles ok bleibt. Wenn jede Mannschaft, 5-10 solche Polizisten hätte, dann würde das allein bei Mitläuferfans schon reichen, keinen Mist zu bauen. Wer trotzdem Mist baut, muss mit Konsequenzen rechnen.

Wer dann noch geheim in andere Städte reist um Randale zu machen, den muss dann das Gesetz mit voller Wucht treffen, nix Stadionverbot, sondern Geldstrafen weit oberhalb von 1000, Freiheitsstrafen von Monaten und mehrere 100 Sozialstunden wenn kein Geld vorhanden.



Ist so ein erster Gedanke aber so in die Richtung könnte meiner Meinung nach etwas Sinnvolles gestartet werden
 
Gegen den FSV wurde der Entlastungszug übrigens mit 4 Hubschraubern begleitet:


http://www.der-betze-brennt.de/artikel/1979-im-blickpunkt-hub-hub-hubschraubereinsatz.phphttp://www.der-betze-brennt.de/artikel/1979-im-blickpunkt-hub-hub-hubschraubereinsatz.php





Als nächstes sind wir alle Terroristen und werden von Drohnen verfolgt ... macht echt keinen Spaß mehr in diesem Land!


war doch "frueher" nicht anders ... wer in wackersdorf war stand unter generalverdacht ... und gepruegelt hatten natuerlich nur wir demonstranten ...
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heute sind es die "fussball-steher" ... immer schoen die deppen suchen, um von eigenen fehlern abzulenken ... die renten sind sicher ... buergschaften fuer griechenland werden den deutschen staat nix kosten ... undundund ...
 
Nicht der Politik das Feld überlassen

Hintergrund: 36 Profi-Fußballklubs stimmen heute über Sicherheitskonzept ab – Behandlung der Gästefans strittigstes Thema




Von Frank Hellmann



Frankfurt. Bei der heutigen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) geht es weniger um die endgültige Klärung von pikanten Sicherheitsfragen, sondern vielmehr um ein politisches Signal.Die Bürostadt in Niederrad ist voll und ganz auf Geschäftstätigkeit ausgerichtet. Irgendwie passend, dass sich hier heute in einem Kongresshotel tagsüber die Vertreter von 36 Profivereinen versammeln, um über ein richtungsweisendes 37-seitiges Sicherheitskonzept abzustimmen. Aufgegliedert in 16 Einzelanträge, deren Für und Wider vor ihrer Verabschiedung im geschlossenen Zirkel diskutiert werden.Die Hinweise verdichten sich, dass es der DFL-Führung in Sondersitzungen und Zusammenkünften gelungen ist, die Mehrzahl der Klubs hinter dem mehrfach modifizierten Maßnahmenkatalog zu vereinen. Trotz weiterhin großer Vorbehalte rechnen DFL-Vertreter fest damit, dass das überarbeitete Sicherheitspapier mehrheitliche Zustimmung erfährt. Liga-Präsident Reinhard Rauball wird dazu eine Grundsatzrede halten, schließlich geht es weniger um die endgültige Klärung von pikanten Sicherheitsfragen, sondern um ein politisches Signal. „Die Pläne für den Fall, dass den Erwartungen nicht entsprochen wird, sind viel konkreter, als manche meinen“, gesteht Rauball.



Ein Stück weit besitzt die Veranstaltung damit auch einen Showeffekt – ansonsten würde die Politik das Heft des Handelns übernehmen, wie Innenminister Hans-Peter Friedrich androht. Michael Gabriel, Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte, urteilt als gemäßigte Stimme: „Letztendlich wird nicht das Papier ausschlaggebend sein, sondern wie die Fans vor und in den Stadien behandelt werden. Es ist ein großer Vertrauensverlust zu konstatieren.“ Diesen Unmut werden deshalb heute einige Vereine in die Debatte tragen.



Sicher werden der FC St. Pauli und Union Berlin bei ihrer Ablehnung bleiben, neben dem Hamburger SV hat auch der SV Werder Bremen angekündigt, auf eine Verlegung der Abstimmung zu drängen. Präsident Klaus-Dieter Fischer liegt da auf Linie mit HSV-Klubchef Carl-Edgar Jarchow: Die Verunsicherung unter der Anhängerschaft sei zu groß. Der Zorn der Fans zielt vor allem auf zwei Anträge. Hinter Antrag 8 werden Ganzkörperkontrollen vermutet, wie sie im November der FC Bayern vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt durchführte, wo sich Gästefans in Zelten ausziehen mussten. Der Ligaverband stellte danach eilig fest, keine Ganzkörperkontrollen „statuarisch verankern“ zu wollen, beantragt nun aber „lageabhängige Kontrollen“. Entscheiden darüber sollen Heimverein und Polizei.



Misstrauen weckt auch eine mögliche Reduzierung der Kartenkontingente für Auswärtsfans im Antrag 14. Bisher standen jedem Gastverein zehn Prozent des Ticketkontingents der Stadionkapazität zu. Nun heißt es: vorbehaltlich einer „anderslautenden rechtskräftigen Entscheidung eines DFB-Rechtsorgans oder Festlegung des Heimvereins bei Spielen mit erhöhtem Risiko“. Ist also Borussia Dortmund der Ansicht, Schalker Anhänger stellen im Derby eine Gefährdung dar, könnte das königsblaue Kontingent gekürzt werden. Fanvertreter sprechen von Willkür. Bei den Kollektivstrafen besteht mittlerweile zwischen Ligaverband und Fanorganisationen Einigkeit, diese „so weit wie möglich zu beschränken“.



Faninitiativen meinen, dass Hardliner aus Politik und Polizei, die mit der Abschaffung der Stehplätze oder der Kostenübernahme von Polizeieinsätzen drohen, nur noch mehr Schaden anrichten. Vor diesem Hintergrund ist die DFL immer noch der bessere Gesprächspartner. „Ich hoffe, die DFL lässt den Worten Taten folgen. Wir setzen jedenfalls auf Dialog“, sagt Philipp Markhardt, Sprecher der für den Stimmungsboykott verantwortlichen Organisation „12Doppelpunkt12“. Wenn es hilft, mehr miteinander zu reden und vielleicht ohne Zeitdruck noch alternative Lösungen zu entwerfen, wäre die Verabschiedung des Sicherheitspakets ein Meilenstein für ein friedliches Miteinander. So kann es kommen. Im günstigsten Fall. Im ungünstigsten dreht sich die Spirale der Gewalt weiter.



Quelle:

Verlag: DIE RHEINPFALZ

Publikation: Pfälzische Volkszeitung

Ausgabe: Nr.289

Datum: Mittwoch, den 12. Dezember 2012

Seite: Nr.8

"Deep-Link"-Referenznummer: '91_6350512'

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